ÖGE Curriculum Plus

1. Veranstaltung, 15. Dezember 2017

Perfekte Ästhetik nach Frontzahntrauma

Prof. Dr. Gabriel Krastl

Unter diesem Veranstaltungspunkt sind übers Jahr verteilte „Highligths“ zum Thema Endodontie und „Drumherum“ geplant. Es handelt sich um Impulsvorträge von hochkarätigen Referenten zu exklusiv ausgesuchten Themenschwerpunkten rund um die Wurzelkanalbehandlung. Es sollen hierbei sowohl Überschneidungen zu weiteren Spezialgebieten der Zahnheilkunde als auch zu anderen Fachbereichen der Medizin im Gesichts- und Kopfbereich dargestellt und diskutiert werden.

Mit dem Thema: „Perfekte Ästhetik nach dem Frontzahntrauma“ eröffnet diese Kursreihe Prof. Dr. Gabriel Krastl, Universität Würzburg. Seine Vorträge bestechen durch strukturierten didaktischen Aufbau und eine außergewöhnlich brillante Fotodokumentation.

Datum und Uhrzeit: 15. Dezember 2017, 18.00 – 20.00 Uhr
Mit anschließender Diskussion und „Get-together“

Tagungsort: Hotel Meliá Vienna, Donau-City-Straße 7, 1220 Wien
Limitierte Teilnehmerzahl.

Teilnehmer und Absolventen des ÖGEndo Curriculums Endodontologie sowie Mitglieder der ÖGEndo erhalten Sonderkonditionen und werden bei der
Anmeldung bevorzugt.

Punkte: 3
Kosten:
€ 85,– für Nichtmitglieder der ÖGEndo
€ 55,– für Mitglieder der ÖGEndo
€ 35,– für Studenten

Dr. KrastlPerfekte Ästhetik nach Frontzahntrauma
Prof. Dr. Gabriel Krastl

Die Therapie nach Frontzahntrauma sieht vor, Funktion und Ästhetik möglichst optimal wiederherzustellen. Bei Kronenfrakturen können meistens direkte Kompositrestaurationen zum Einsatz kommen. Am natürlichen Zahn angelehnte Schichttechniken schaffen die Voraussetzungen für vorhersagbare ästhetische Resultate. Vielfach ist es allerdings nicht das Material oder die optimale Farbauswahl die eine Restauration tatsächlich unsichtbar werden lassen, sondern viele kleine aber konsequent umgesetzte Details.

Schwer traumatisierte Zähne mit tief subgingival oder infraossär gelegenen Defektgrenzen werden üblicherweise als nicht erhaltungswürdig eingestuft. Zwar steht mit dem Implantat eine gute Versorgungsmöglichkeit zur Verfügung, allerdings können Implantate nicht in jeder klinischen Situation und nicht in jeder Altersgruppe zum Einsatz kommen. Neuere Studien zeigen zudem, dass auch bei jungen Erwachsenen so spät wie möglich implantiert werden sollte. In solchen Fällen rückt der Zahnerhalt – selbst bei schwieriger Ausgangssituation – in den Fokus aller Bemühungen. Anhand zahlreicher klinischer Fälle werden diverse Möglichkeiten der Zahnerhaltung im Grenzbereich demonstriert. Vieles was sinnvoll ist, ist auch möglich, mit dem richtigen Vorgehen unter Berücksichtigung der biologischen Zusammenhänge…

Prof. Dr. Gabriel Krastl
Zentrum für Zahn-, Mund- und Kiefergesundheit
Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie und Zahnunfallzentrum
Pleicherwall 2, 97070 Würzburg

1993 – 1998
Studium der Zahnheilkunde in Tübingen

1998 – 2005
Wissenschaftlicher Assistent, ab 2002 Oberarzt, Poliklinik für Zahnerhaltung, Universitätsklinikum Tübingen

2005 – 2014
Oberarzt an der Klinik für Parodontologie, Endodontologie und Kariologie, Basel (CH), Leiter der Fachgruppe Kariologie

2006 – 2014
Gründung und Leitung des Zahnunfall-Zentrums Basel zusammen mit Prof. Dr. A. Filippi

2012
Auslandsjahr, Honorary Clinical Lecturer, Department of Oral Surgery / Biomaterials Unit, School of Dentistry, University of Birmingham, UK

seit 2014
Direktor der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie am Universitätsklinikum Würzburg

seit 2015
Gründung und Leitung des Zahnunfall-Zentrums Würzburg